Seminarprogramm

Kinderwunsch Info Weekend im Oktober 2021

Das Kinderwunsch Info Weekend findet am 16. und 17. Oktober 2021 in Zürich statt. Reservieren Sie hier Ihre Tickets und erhalten Sie regelmässig updates über das Referatsprogramm und die teilnehmenden Spezialisten.

Am Kinderwunsch Info Weekend informieren Gesundheitsexperten, Ärzte, Fachberater, Kliniken und Organisationen in vielen Vorträgen und persönlichen Gesprächen über alles rund um das Thema Kinderwunsch. Fachleute aus vielen Ländern werden vertreten sein und freuen sich auf den Austausch rund ums Thema Kinderwunsch. Bestellen Sie das laufend aktualisierte Referatsprogramm: info@airdoc.ch.

Unter anderen auch die Fertilitätsprofis unserer Premium Sponsoren IVF Spain und Clinica Tambre, beide aus Spanien, die Klinik Nadezhda aus Bulgarien und die Reproduktionsspezialisten von Ferticare aus der Tschechischen Republik.

Das Kinderwunsch Info Weekend ist eine Orientierungshilfe für Kinderwünschende und Interessierte. Für alle Gender, Verheiratete, Unverheiratete, Singles und Personen reiferen Alters. Sie erfahren unter anderem welche Behandlungen im In- und Ausland möglich sind, welche Kosten entstehen und wie man die richtige Klinik auswählt. Es bietet neben der medizinischen Orientierungshilfe auch Transparenz in rechtlichen Belangen.

An den umfangreichen Vortragsreihen – über 20 Referate pro Tag – werden die Fachleute zudem über viele Methoden der Reproduktionsbehandlung, rechtliche Aspekte und Ansätze aus der Naturheilpraxis referieren.  Die Spezialisten stehen während dem Wochenende auch gerne für weitergehende Fragen zur Verfügung. 

Fortschritt in der Reproduktionsmedizin

Die Reproduktionsmedizin schreitet dank der Fortschritte, die in Biologie, Ingenieurwesen, Informatik, Genetik und Pharmakologie erzielt werden, rasant vorwärts. Einige Referate zeigen die neuesten Errungenschaften, welche heute im klinischen Alltag routinemäßig angewendet werden. Unter anderem am Beispielen wie Embryonen das Blastozystenstadium erreichen und was erforderlich ist, um sie zu erhalten. Ebenso, wie relevant der Einfluss des IVF Labors ist und wie es die Reproduktionseffizienz erhöht.

Biologisches Alter

Das durchschnittliche Alter einer Erstgebärenden in Europa liegt heute bereits bei etwa 30 Jahren – Tendenz steigend. Durch diesen soziodemografischen Wandel kommt es zur Verschiebung von Kinderwunsch und Elternschafft und damit zu einem Anstieg des mütterlichen Alters beim ersten Kind. Welchen Einfluss hat das Alter auf den Kinderwunsch und welche Probleme können auftreten? Was kann man vorkehren?

Social Freezing

Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte hat sich der Kinderwunsch in eine spätere Lebensphase verschoben. Mit zunehmendem Lebensalter der Frau nimmt sowohl die Anzahl als auch die Qualität der Eizellen ab. Dieser demographische Wandel hat dazu geführt, dass das sogenannte „Social Freezing“ zunehmend als Option wahrgenommen wird, um die Chancen für eine erfolgreiche Schwangerschaft auch bei spätem Kinderwunsch zu erhöhen. Social Freezing bezeichnet das vorsorgliche Einfrieren (Vitrifizieren) von unbefruchteten Eizellen ohne medizinische Indikation. Diese Möglichkeit gibt Frauen, die sich ihren Kinderwunsch aktuell nicht erfüllen können, größere Chancen auf eine Schwangerschaft jenseits des Alters von 35 Jahren.

Spermienqualität

Die Gesellschaft und die Medizin konzentrieren sich fast ausschließlich darauf die Frauen zu unterstützen und diese zu behandeln. Obwohl der prozentuale Anteil der männlichen Unfruchtbarkeit ebenso hoch ist wie der weibliche, wird die Unterstützung und Therapie der männlichen Infertilität häufig übersehen. Und das, obwohl sich die Qualität der Spermien in den letzten Jahrzehnten stark verschlechtert hat. Mit geeigneten Therapieansätzen kann die Spermienqualität positive beeinflusst werden.

Ernährung

Mit einem gesundheitsbewussten Lebensstil und einer ausgewogenen Ernährung trägt man viel zu einer gesunden Empfängnis bei. Von besonderer Bedeutung für die Frau ist dabei ebenso eine angemessene Versorgung mit Mikronährstoffen oder auch ein gezieltes Diätmanagement. Aber auch die ernährungsmedizinische Unterstützung für den männlichen Partner werden thematisiert.

Erfolglose Therapien

Leider gibt es einige Paare, welche mehrere frustrierte IVF/ICSI Behandlungen hinter sich haben und sich fragen, welche anderen Methoden allenfalls in Anspruch genommen werden können. Sollen sie es überhaupt nochmalig mit den eigenen Eizellen versuchen oder sollen sie vielleicht doch den nächsten Schritt gehen und die Eizellspende in Anspruch nehmen?

Fruchtbarkeit auf natürlichem Weg

Eintauchen in die Welt der Alternativmedizin, Komplementärmedizin oder Naturheilkunde und auf natürlichem Wege Gesundheit & Fruchtbarkeit finden. Erfahrungsmedizinische Richtungen sind bis 2000 Jahre alt und in verschiedenen Kulturen unabhängig gewachsen. In Europa die traditionelle Europäische Naturheilkunde (TEN) und Homöopathie. In China die traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und in Indien ist es Ayurveda. Jede Richtung ist ein in sich abgeschlossenes System und arbeitet mit unterschiedlichen Werkzeugen. Das gemeinsame Ziel ist es, die Gesundheit auf natürlichem Weg zu erhalten oder wiederherstellen. Fruchtbarkeit resultiert aus Gesundheit, Gleichgewicht, Einklang.

Kinderwunsch Erfüllung im In- und Ausland

Leider klappt es nicht immer auf natürlichem Weg mit dem Wunschbaby. Und oft gelingt es nur mit Behandlungsmethoden, die in der Schweiz nicht erlaubt sind. Andere Länder haben bereits seit Jahrzehnten sehr liberale gesetzliche Bestimmungen und daher ebenso lange Erfahrung mit den uns verschlossenen Fertilitätsbehandlungen. Intensive Forschungsarbeiten, modernste medizinische Infrastruktur und eine grosse Anzahl erfahrener Spezialisten erklären denn auch die guten Erfolgsraten dieser Kliniken.

Bei der künstlichen Befruchtung existieren verschiedene Methoden, mit denen die Spezialisten der Samen- und der Eizelle etwas nachhelfen können. Die jeweilige individuelle Situation des Paares bestimmt die richtige Form der assisitierten Reproduktionstechnik (ART).

IVF (In-Vitro-Fertilisation)

Bei der IVF werden der Frau nach vorheriger Stimulation Eizellen entnommen, welche dann im Labor mit dem Samen des Mannes vereint werden. Die Befruchtung verläuft autonom, ohne weitere medizinische Unterstützung. Nach ein paar Tagen wird das Embryo in die Gebärmutter übertragen.

Präimplantationsdiagnostik (PID)

Bei der Implantationsdiagnostik werden die Gene des Embryos genau unter die Lupe genommen, bevor man ihn in die Gebärmutter einpflanzt. Der Embryo wird dazu mehrere Tage kultiviert. Für die genetische Untersuchung werden ihm in der Regel zwei Zellen entnommen, die entweder auf Chromosomenfehlverteilungen oder einen spezifischen Gendefekt untersucht werden. Liegt kein auffälliger Befund vor, wird der Embryo in die Gebärmutter eingesetzt.

ICSI (Intra-Cytoplasmatische-Spermien-Injektion)

Sofern keine Ursache für den unerfüllten Kinderwunsch diagnostiziert werden kann, stellt die ICSI eine weitere Option dar. Der Ablauf ist ähnlich wie bei der IVF. Allerdings hilft man bei der Befruchtung nach, in dem man im Labor das Spermium in die Eizelle injektiert. Ebenfalls nach ein paar Tagen wird dann das Embryo in die Gebärmutter überführt. Die Erfolgsraten bei IVF und ICSI hängen stark vom Alter der Patientin ab. Im internationalen Durchschnitt rechnet man mit ca. 20-30% Schwangerschaftsrate pro Transfer.

Blastozyten-Transfer

Anstatt wie bei der IVF achtzellige Embryonen in die Gebärmutter einzusetzen, lässt man Zellen reifen, bis sie zu Blastozysten geworden sind. Das sind Embryonen zwischen dem vierten und dem siebten Tag der Entwicklung, die bereits unterschiedliche Zelltypen entwickelt haben. Nur widerstandsfähige Embryonen entwickeln sich in Laborbedingungen so weit. Nach der Untersuchung werden die Chancenreichsten in die Gebärmutter eingesetzt

Samenspende

Wer sich mit Spendersamen für eine Kinderwunschbehandlung beschäftigt, hat viele Fragen. Wer sind die Spender? Welche Motive hat ein Spender? Welchen Prozess muss ein Spender durchlaufen um als Spender zugelassen zu werden? Welche Informationen über den Spender sind erhältlich? Welche gesetzlichen Bestimmungen bsp. zur Anonymität oder Nicht-Anonymität gibt es?

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